Einmal Sixpack und zurück, aber diesmal ohne Heißhunger

Inhalt

Warum 35 Kilogramm weniger ihr nicht das gegeben haben, wonach sie sich eigentlich sehnte.

Es gibt Geschichten, die ich nie vergessen werde.

Nicht, weil jemand besonders viele Kilogramm verloren hat.

Sondern weil sie mich daran erinnern, warum ich DynatosMind überhaupt gegründet habe.

Die Geschichte von Steffi gehört dazu.


Von außen hatte Steffi eigentlich schon alles erreicht.

35 Kilogramm weniger. Sichtbare Bauchmuskeln. Und trotzdem war der Kampf noch lange nicht vorbei.

Wenn du Steffi heute sehen würdest, würdest du wahrscheinlich denken:

“Wow… die hat ihr Leben wirklich im Griff.”

Sie trainiert regelmäßig.

Sie hat sichtbare Bauchmuskeln.

Sie wirkt gesund.

Sie strahlt Ruhe aus.

Wenn sie mit Freunden essen geht, bestellt sie einfach das, worauf sie Lust hat.

Ohne schlechtes Gewissen.

Ohne heimlich Kalorien zusammenzurechnen.

Ohne den Gedanken:

“Das muss ich morgen wieder ausgleichen.”

Heute wirkt das selbstverständlich.

Damals war es das genaue Gegenteil.


Der Kampf, den niemand sehen konnte.

Steffi hatte ihr Gewicht verloren – aber nicht die Angst.

Als Steffi sich bei mir meldete, hatte sie bereits über 35 Kilogramm abgenommen.

Eigentlich müsste das doch die Geschichte mit dem Happy End sein.

Oder?

35 Kilogramm weniger.

Ein fitter Körper.

Disziplin.

Training.

Das Ziel erreicht.

Zumindest sah es von außen so aus.

Doch schon in unserem ersten Gespräch wurde klar:

Steffi hatte ihr Gewicht verloren.

Aber nicht die Angst.

Früher hatte sie einmal fast 90 Kilogramm gewogen.

Und obwohl diese Zeit längst hinter ihr lag, hatte sie ständig das Gefühl, nur einen kleinen Fehler davon entfernt zu sein, wieder dort zu landen.

Später beschrieb sie diese Zeit mit einem Satz, den ich nie vergessen habe:

„Mein Kopf war nur noch voll von Essen und Kontrolle.“

Ich glaube, viele Menschen unterschätzen, was das eigentlich bedeutet.

Das heißt nicht nur, ständig an Kalorien zu denken.

Es bedeutet, dass Essen morgens der erste Gedanke ist.

Dass du unterwegs überlegst, was du heute Abend noch essen “darfst”.

Dass du nach jedem Restaurantbesuch im Kopf nachrechnest.

Dass zwei Kilogramm auf der Waage reichen, um dein ganzes Wochenende zu ruinieren.

Steffi war nicht nur auf Diät.

Sie war gefangen.


Warum sie sich jahrelang selbst im Weg stand.

Es fehlte ihr kein Wissen. Es fehlte ihr etwas völlig anderes.

Dabei wusste Steffi längst, wie Abnehmen funktioniert.

Sie hatte Bücher gelesen.

Videos geschaut.

Trainingspläne umgesetzt.

Sie war sogar bereits in einem anderen Coaching.

Dort bestand die Lösung immer aus derselben Antwort:

Noch weniger Kalorien.

Noch mehr Kontrolle.

Noch mehr Disziplin.

Un wenn das Ergebnis nicht schnell genug kam…

…wurden die Kalorien einfach weiter reduziert.

Eine Zeit lang funktionierte das sogar.

Ihre Bauchmuskeln wurden sichtbar.

Doch jedes Mal, wenn der Alltag stressig wurde, passierte dasselbe.

Der Heißhunger kam zurück.

Und mit ihm die Schuldgefühle.

Steffi glaubte jedes Mal, sie hätte versagt.

Heute wissen wir:

Das war nie das Problem.

Das System war es.

Doch damals wusste sie das noch nicht.

Sie dachte einfach, sie müsste sich nur noch ein bisschen mehr zusammenreißen.


Irgendwann wollte Steffi einfach nicht mehr kämpfen.

Es ging ihr längst nicht mehr um Bauchmuskeln.

Als wir uns kennenlernten, sagte Steffi irgendwann einen Satz, der mich bis heute berührt.

„Ich konnte das nicht mein ganzes Leben lang so weitermachen.“

Und genau darum ging es.

Nicht um die nächsten drei Kilogramm.

Nicht um noch definiertere Bauchmuskeln.

Nicht um den perfekten Ernährungsplan.

Sondern um die Frage:

Wie lange kann ein Mensch gegen sich selbst kämpfen?

Sie wollte endlich wieder essen können…

…ohne Angst.

Sie wollte sich auf eine Mahlzeit freuen…

…ohne sofort an Kalorien zu denken.

Sie wollte ihren Körper nicht länger kontrollieren müssen.

Sie wollte ihm endlich wieder vertrauen.

Damals wusste sie noch nicht, dass genau dieser Wunsch alles verändern würde.

Der Moment, in dem Steffi verstand, dass sie nie das eigentliche Problem gewesen war

Als Steffi zu mir kam, hatte sie bereits vieles erreicht.

Sie hatte über 35 Kilogramm abgenommen.

Sie trainierte regelmäßig.

Sie wusste, wie Ernährung funktioniert.

Von außen betrachtet hätte man sagen können:

“Eigentlich brauchst du doch gar kein Coaching mehr.”

Aber genau das war der Punkt.

Steffi brauchte keinen besseren Ernährungsplan.

Sie brauchte endlich Ruhe.


Das Problem war nie fehlende Disziplin.

In unserem ersten Gespräch erzählte sie mir von ihrem vorherigen Coaching.

Immer wenn das Gewicht nicht schnell genug nach unten ging, wurden die Kalorien weiter reduziert.

Noch weniger essen.

Noch mehr Kontrolle.

Noch mehr Druck.

Eine Zeit lang funktionierte das.

Doch irgendwann drehte sich ihr ganzes Leben nur noch um Essen.

Irgendwann brachte Steffi diese Zeit mit einem einzigen Satz auf den Punkt:

„Mein Kopf war nur noch voll von Essen und Kontrolle.“

Als ich das hörte, musste ich gar nicht lange überlegen.

Nicht weil ich dieses Coaching kannte.

Sondern weil ich diese Geschichte schon unzählige Male gehört hatte.

Immer wieder treffe ich Menschen, die glauben, ihnen fehle Disziplin.

Dabei haben sie oft jahrelang genau das Gegenteil bewiesen.

Sie waren unglaublich diszipliniert.

Nur in die falsche Richtung.


Eine Frage veränderte plötzlich alles.

Ich fragte Steffi irgendwann:

„Was wünschst du dir eigentlich wirklich?“

Nicht in drei Monaten.

Nicht auf der Waage.

Sondern in deinem Alltag.

Sie musste gar nicht lange überlegen.

Sie wollte endlich wieder essen können…

…ohne Angst.

Sie wollte sich etwas gönnen…

…ohne danach zu denken, sie hätte versagt.

Sie wollte aufhören, ständig ihren Körper kontrollieren zu müssen.

Und ja – natürlich wollte sie auch weiterhin sichtbare Bauchmuskeln.

Aber nicht um den Preis von ständigem Verzicht.

Nicht um den Preis von Hunger.

Nicht um den Preis, dass sich ihr ganzes Leben nur noch um Essen dreht.

Und genau da lag der Unterschied.

Wir sprachen plötzlich nicht mehr darüber, wie Steffi möglichst schlank werden kann.

Sondern darüber, wie sie ihren Körper so verändert, dass sie ihn nicht jeden Tag verteidigen muss.

Wir sprachen plötzlich nicht mehr über Kalorien.

Wir sprachen über Freiheit.


Deshalb haben wir nicht versucht, noch perfekter zu werden.

Wir haben nicht überlegt, wie wir noch mehr Gewicht verlieren können.

Wir haben überlegt, wie Steffi ein Leben aufbauen kann, dass sie’s auch durchhalten kann – ohne sich 24/7 nach Essens- und Trainingsplan zu richten,

Einen Alltag, der nicht zusammenbricht, sobald es stressig wird.

Eine Ernährung, die sich nicht wie Bestrafung anfühlt.

Ein Training, das fordert, Spaß macht und zu ihrem Leben passt.

Schritt für Schritt verschwand der Druck.

Nicht über Nacht.

Aber Tag für Tag.

Aber Woche für Woche.

Mit jeder kleinen Erfahrung lernte Steffi etwas Neues.

Nicht nur über Ernährung.

Sondern über sich selbst.


Der Satz, auf den wir beide so lange hingearbeitet hatten.

Als Steffi nach unserer gemeinsamen Zeit ihre Bewertung schrieb, fasste sie ihre Veränderung mit einem Satz zusammen, der für mich bis heute den eigentlichen Erfolg beschreibt:

„Mit Sascha habe ich gelernt, wieder eine gute Beziehung zum Essen aufzubauen. Essen macht jetzt Spaß, und ich freue mich auf jede Mahlzeit ohne schlechtes Gewissen.“

Ich weiß noch genau, wie ich diese Zeilen gelesen habe.

Für viele Menschen klingt das vielleicht nach einer Kleinigkeit.

Für mich beschreibt dieser Satz den eigentlichen Erfolg.

Denn wenn Essen wieder Freude macht…

…wenn jede Mahlzeit nicht mehr von Angst begleitet wird…

…wenn du dir etwas gönnen kannst, ohne danach zu glauben, versagt zu haben…

…dann hat sich nicht nur deine Ernährung verändert.

Dann hat sich deine Beziehung zu dir selbst verändert.

35 Kilogramm weniger waren nie ihr größter Erfolg.

Wenn Menschen an eine Erfolgsgeschichte denken, erwarten sie meistens Zahlen.

Wie viel Gewicht?

Wie viel Körperfett?

Wie viele Zentimeter Bauchumfang?

Bei Steffi könnte ich all diese Zahlen nennen.

Über 35 Kilogramm weniger.

Ein trainierter Körper.

Sichtbare Bauchmuskeln.

Aber wenn du mich fragen würdest, worauf ich bei ihrer Geschichte wirklich stolz bin…

…dann würde ich keine einzige Zahl nennen.

Denn der größte Erfolg lässt sich nicht auf einer Waage messen.


Essen ist heute wieder etwas, worauf sie sich freut.

Früher bestimmte Essen ihren Tag.

Nicht, weil sie ständig aß.

Sondern weil sie ständig darüber nachdachte.

Was darf ich noch essen?

War das zu viel?

Muss ich morgen weniger essen?

Muss ich das im Training wieder ausgleichen?

Heute ist Essen wieder das, was es eigentlich immer sein sollte.

Ein Teil ihres Lebens.

Nicht der Mittelpunkt ihres Lebens.

Sie freut sich auf ihre Mahlzeiten.

Sie kann sich etwas gönnen.

Ohne schlechtes Gewissen.

Ohne Angst.

Ohne danach zu glauben, versagt zu haben.


Training bedeutet heute Stärke – nicht Bestrafung.

Früher hatte Training vor allem eine Aufgabe:

Kalorien verbrennen.

Jede Einheit musste sich lohnen.

Jede Einheit sollte möglichst viel ausgleichen.

Heute trainiert Steffi aus einem völlig anderen Grund.

Nicht, um Essen zu verdienen.

Nicht, um Fehler wiedergutzumachen.

Sondern weil sie stärker werden möchte.

Weil sie ihren Körper fordert…

…anstatt ihn zu bestrafen.

Und genau deshalb macht Training heute wieder Spaß.

Nicht trotz ihrer Ziele.

Sondern weil der Weg dorthin endlich zu ihrem Leben passt.


Stress gibt es immer noch. Aber er bestimmt nicht mehr ihr Leben.

Das war wahrscheinlich einer der größten Unterschiede.

Steffis Alltag ist nicht plötzlich stressfrei geworden.

Es gibt weiterhin Tage, an denen alles gleichzeitig passiert.

Beruf.

Termine.

Verpflichtungen.

Der Unterschied ist nur:

Stress entscheidet heute nicht mehr darüber, wie sie isst.

Oder ob sie trainiert.

Oder wie sie über sich selbst denkt.

Früher nahm Stress ihr die Energie.

Die Freude.

Und oft auch die Lust auf alles.

Heute gehören stressige Tage immer noch zum Leben.

Aber sie werfen sie nicht mehr komplett aus der Bahn.

Nicht, weil sie disziplinierter geworden ist.

Sondern weil ihr System endlich auch dann funktioniert, wenn das Leben passiert.


Auch ihr Körper durfte sich endlich erholen.

Der jahrelange Kampf gegen den eigenen Körper hinterlässt Spuren.

Nicht nur im Kopf.

Auch körperlich.

Steffi kämpfte unter anderem mit Darmproblemen.

Etwas, das sie selbst auf die Jahre des ständigen Hungerns zurückführte.

Auch daran haben wir gemeinsam gearbeitet.

Nicht mit einer Wunderlösung.

Sondern Schritt für Schritt.

Indem ihr Körper endlich wieder das bekam, was er so lange vermisst hatte.

Ausreichend Energie.

Regeneration.

Und Vertrauen.


Die Bauchmuskeln sind geblieben. Die Angst ist verschwunden.

Steffi wollte immer sichtbare Bauchmuskeln.

Und daran ist überhaupt nichts falsch.

Die Frage ist nur:

Welchen Preis bist du bereit, dafür zu bezahlen?

Heute hat Steffi den Körper, den sie sich so lange gewünscht hat.

Der Unterschied ist:

Sie muss ihn nicht mehr jeden Tag verteidigen.

Nicht mit Hunger.

Nicht mit ständigem Verzicht.

Nicht mit der Angst vor der nächsten Mahlzeit.

Das ist für mich der eigentliche Erfolg.


Vielleicht beginnt deine Geschichte genau hier.

Vielleicht hast du dich in Steffi an der einen oder anderen Stelle wiedererkannt.

Vielleicht kennst du das ständige Nachdenken über Essen.

Die Angst vor dem Zunehmen.

Den Wunsch nach einem definierten Körper…

…aber nicht um den Preis, dass sich dein ganzes Leben nur noch darum dreht.

Als Steffi nach unserer gemeinsamen Zeit ihre Bewertung schrieb, beendete sie sie mit einem Satz, der für mich ihre gesamte Reise zusammenfasst:

„Jetzt bin ich mit mir und meinem Körper im Reinen und weiß, dass ich das mein ganzes Leben lang so weitermachen kann.“

Genau das wünsche ich jedem Menschen.

Nicht nur einen leichteren Körper.

Sondern einen Alltag, in dem Essen wieder Freude macht.

Training wieder Kraft gibt.

Stress nicht mehr alles zerstört.

Und du deinem Körper endlich wieder vertrauen kannst.

Denn genau das ist für mich echte Veränderung.

Nicht für zwölf Wochen.

Sondern für ein ganzes Leben.

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